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18 März 2017

Hochzeit in Mint

Hallo ihr Lieben,

heute bin ich zurück mit einem etwas anderem Post. Und zwar hat meine Schwester geheiratet und ich habe so einige Vorbereitungen für sie getroffen, die ich euch heute präsentieren möchte. 

Wie sich das gehört beginne ich mit den Einladungen. Hierzu habe ich das Bistrolpapier von Folia verwendet um den Kartenrohling zu erstellen. Die Karte hat ein DIN A6 Format. Die Banderole ist das Mint Papier, ebenfalls von Folia. In der Mitte der Karte habe ich einen Rahmen mit dem mintfarbenden Papier gebildet, in dem ich es einfach 1 cm kleiner geschnitten habe (in Länge und Breite) als die Kartenbasis. Auf die Kartenbasis kam dann nochmal weißes Papier, welches 2 cm kleiner (in Länge und Breite) als die Kartenbasis. Auf der letzten Schicht habe ich den Schriftzug (den ich mit dem iPad Pro und der ProCreate App selbst erstellt habe) gedruckt und mit schwarzer Deco Foil  und einem Laminierer foliert. Anschließend habe ich den Aquarellhintergrund mit meinen Gansai Tambi Aquarellfarben kreiert. Wichtig ist hierbei, dass man zuerst druckt (für die Technik geht nur ein Laserdrucker) und foliert und dann den Hintergrund erstellt. Nachdem die Karte fertig war habe ich die Banderole gemacht und den Leinengarn drüber gewickelt. Außerdem gab es noch einen farblich passenden Anhänger. Den habe ich exakt wie den Aufleger in der Mitte der Karte erstellt. Ausgedruckt, foliert, ausgeschnitten und aquarelliert. Fertig. 

Den Briefumschlag habe ich ebenfalls aquarelliert und zwar genau an der Stelle wo Adressaten eingetragen werden. Hierbei muss man drauf achten, dass man die Farbe nicht zu sehr verwässert, da der Umschlag kein Aquarellpapier ist. Außerdem muss man anschließend direkt mit dem Heißluftföhn trocknen. 




Die Platzkarten habe ich genau so erstellt wie bereits oben bei den Einladungskarten beschrieben. Das Format der Platzkarten ist DIN A8, also 7,5x5,25 cm. 


Jetzt kommen wir zu den Wedding Wands. Kaum einer kennt sie. Statt dem klassischen Reis oder Rosen werfen nach der Trauung wedelt man mit den Wedding Wands hin und her. Wieso? 1. Viele Locations wollen nicht mehr, dass man Rosen/Reis wirft, da es viel dreck hinterlässt und nach mehreren Hochzeiten an einem Tag alles aussieht wie Kraut und Rüben. Damit es also überhaupt etwas gibt, habe ich noch Wedding Wands erstellt. Sehr simple. 

Ich habe 30cm lange Holzstäbe gekauft mit einem Durchmesser von ca 4mm. Außerdem habe ich sehr viele Bänder (Mint, Weiß, Spitze) bestellt. Die verschiedenen Bänder habe ich in einer Länge von ca. 60cm zurechtgeschnitten und immer 3 Stück zusammen genommen. An der Spitze des Stabs habe ich einen normalen Knoten gemacht, welchen ich mit einer Heißklebepistole fixiert habe. Zudem habe ich wieder den Leinengarn genommen, um die Glöckchen zu befestigen. Schon sind sie fertig. Da das Wetter bei war nicht das Beste, es hat geregnet. Desha
lb war ich sehr froh die Wedding wands zu haben, da jede Seifenblase geplatzt wäre (die hatten wir natürlich auch ;) ). Das Wetter hatte sich aber gebessert und es hat nicht mehr geregnet. Bei den Kindern kamen die Wedding Wand natürlich besonders an. Klar, sie sehen gut aus, man hat was in der Hand und es macht Geräusche. 



Zu guter letzt gab es noch eine Verzierung für das Geschenk und eine Kuchenaufschrift. Beides habe ich mit Hilfe meines Plotters ausgeschnitten. Hierfür habe ich das Glitzerpapier von Folia verwendet. Es eignet sich sehr gut, da es kein Glitzer verliert und somit nicht unfreiwillig den Kuchen dekoriert ;) 



So, das war der Post für heute. Ich hoffe ich konnte euch inspirieren bei euren Hochzeitsvorbereitungen. Ich wünsche euch noch ein schönes Restwochenende. 




2 Kommentare:

  1. Hallo Vanessa, die Karte, die Schrift und die ganze Präsentation sehen absolut perfekt aus.
    Hut ab und hoffe, Ihr habt eine schöne Feier
    Viele Grüße
    Marion

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    1. Vielen lieben Dank Marion (: ja, wir hatten einen tollen Tag vorgestern.

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